Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine funktionelle Störung des Darms, die zu Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen führen kann. Im Winter können sich diese Symptome aufgrund verschiedener Ursachen verschlimmern. Die genauen Auswirkungen von Kälte und Winter können jedoch individuell sehr unterschiedlich sein und lassen sich nicht pauschal beantworten. Für Betroffene stellt sich daher die Frage: Was kann gegen die Beschwerden durch Kälte hilfreich sein? Wie können sie ihre Verdauung im Winter gesund halten?


Die Schwere der vom Reizdarmsyndrom verursachten Gesundheitsbeschwerden und der Alltagsprobleme werden von Außenstehenden häufig unterschätzt. Klassische Therapieangebote versagen in den meisten Fällen. Ein neuartiges Supplement aus der Apotheke macht Betroffenen jetzt neue Hoffnung. Es handelt sich um eine Kombination von Nährstoffen, die mit der Symbiose des Mikrobioms, der Darmschleimhaut und mit dem Serotoninhaushalt assoziiert sind. Unter dem Namen Omnitadin ist das Präparat in Apotheken und im Versandhandel erhältlich. (gesponsert)


Warum verstärken sich die Symptome des Reizdarmsyndroms im Winter?

Es gibt mehrere Gründe, warum die Symptome des Reizdarmsyndroms im Winter schlimmer werden können. Zum einen ändern viele Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten in der kalten Jahreszeit und essen deftigere, fettere und süßere Speisen. Dies kann den Darm stärker reizen. Studien haben auch gezeigt, dass Kälte und Feuchtigkeit den Darm beeinflussen und die Muskelkontraktionen im Darm verstärken können, was ebenfalls zu einer Verschlimmerung der Symptome führt. Bei manchen Betroffenen verlangsamen sich zudem die Darmbewegungen bei Kälte, was Verstopfung zur Folge haben kann. Auch die kürzeren Tage mit weniger Sonnenlicht können eine Rolle spielen, da dadurch der Serotoninspiegel im Gehirn sinkt und sich dies negativ auf den Darm auswirken kann.

Was können Reizdarm-Patienten dagegen tun?

Betroffene haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Symptome zu lindern. Dies gilt nicht nur für den Winter, sondern generell. Besonders im Winter sind jedoch Ernährung, Stressmanagement und Bewegung wichtige Eckpfeiler zur Linderung der Beschwerden.

Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, dass die Symptome nicht so stark werden. Obst, Gemüse und ballaststoffreiche Lebensmittel bilden die Grundlage einer gesunden Ernährung bei Reizdarmsyndrom. Auf der anderen Seite können fettreiche und stark gewürzte Speisen sowie blähende Lebensmittel die Symptome verschlimmern. Dies gilt insbesondere im Winter, wenn die Verdauung ohnehin etwas langsamer ist. Eine allgemein ausgewogene Ernährung ist wichtig. Im Winter kann es zudem hilfreich sein, eher warme Gerichte wie gedünstetes Gemüse, Suppen oder Gemüseeintöpfe zu essen, da diese leicht verdaulich sind.

Dass Stress die Symptome des Reizdarmsyndroms massiv verschlimmern kann, ist kein Geheimnis. Um Stress abzubauen, helfen bewährte Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training, Qi Gong oder Yoga. Es ist hilfreich, wenn Betroffene damit nicht erst im Winter beginnen.

Auch regelmäßige Bewegung kann dabei helfen, die Symptome zu lindern. Täglich 30 Minuten Bewegung halten den Darm in Schwung und wirken dem Winter-Blues entgegen, beispielsweise durch einen Spaziergang oder eine leichte Sportart.

Fazit

Das Reizdarmsyndrom kann im Winter zu verstärkten Beschwerden führen, da der Darm auf Kälte und mangelndes Sonnenlicht reagiert. Betroffene sind jedoch nicht hilflos. Mit der richtigen Ernährung, Stressreduktion und Bewegung ist es möglich, den Darm gesund zu halten, auch wenn es draußen kalt ist.

Mehr dazu: Das Reizdarm-Programm, Medizinverlag Nordwest, EUR 1,99 (gesponsert)


Bildquelle: © Adobe Media. Kranke Frau liegt im Bett mit einer Wärmflasche und Bauchschmerzen. Von s-motive